Dubletten erkennen
Identische Inhalte werden unabhängig von Dateiname und Speicherort erkannt. Ähnliche Varianten bleiben davon getrennt und werden nicht einfach als gleiche Datei behandelt.
MLE Chaosfrei · In Entwicklung
MLE Chaosfrei entsteht für Dateibestände, die über Jahre auf Computern, Festplatten, USB-Medien und später auch Smartphones gewachsen sind. Die Anwendung soll Fundorte sichtbar machen, gleiche Inhalte erkennen und beim Aufbau einer eigenen Ordnung helfen – ohne ungefragt Dateien zu verändern.
Die eigentliche Aufgabe
Dateien überall – aber keine verlässliche Übersicht mehr.
Warum MLE Chaosfrei?
MLE Chaosfrei soll ausgewählte Ordner und Datenträger zunächst nur erfassen. Der Benutzer entscheidet selbst, welche Fundorte weiter untersucht werden und was für ihn Ordnung bedeutet. Kategorien, Tags und eine geplante Zielstruktur entstehen zuerst virtuell. Erst nach ausdrücklicher Bestätigung werden echte Dateioperationen vorbereitet.
Identische Inhalte werden unabhängig von Dateiname und Speicherort erkannt. Ähnliche Varianten bleiben davon getrennt und werden nicht einfach als gleiche Datei behandelt.
Dateien können mehreren Kategorien zugeordnet und in unterschiedlichen Ansichten betrachtet werden. Eine feste Ordnerlogik wird nicht vorgegeben.
Beim bestätigten Verschieben wird jede Datei einzeln kopiert und geprüft. Erst nach erfolgreicher Verifikation wird die alte Quelle entfernt.
Fotos und Dokumente
Das System wird nicht auf einen einzelnen Dateityp festgelegt. Fotos bilden das erste Analysegebiet. Dokumente sollen als eigenes Modul folgen – mit Texterkennung für Scans und inhaltlichem Vergleich, damit auch unterschiedlich benannte oder unterschiedlich gespeicherte Fassungen erkannt werden können.
Weitere Dateigruppen wie Videos oder Musik können später ergänzt werden, ohne den universellen Organisationskern neu aufzubauen.
Lokal und kontrolliert
Die Analyse von Dateien, Metadaten, Bildern und später Dokumenttexten ist lokal vorgesehen. Quellen werden ausdrücklich ausgewählt; ein ungefragtes Durchsuchen des gesamten Computers ist nicht Teil des Konzepts.
Eine Testversion kann für die Lizenz- und Kontingentprüfung eine Onlineverbindung benötigen. Private Dateien, Dateinamen, Pfade, Bilder oder Dokumentinhalte sollen dafür nicht an MLE Digital übertragen werden.
Sicherheitsprinzip
Für physische Verschiebevorgänge gilt ein bewusst defensives Verfahren: Eine Datei bleibt zunächst an ihrer Quelle, wird zum Ziel kopiert und dort vollständig geprüft. Nur wenn Quelle und Ziel übereinstimmen, darf die alte Quelle entfernt werden. Erst danach beginnt die nächste Datei. Abbrüche und Fehler sollen dadurch im ungünstigsten Fall eine zusätzliche Kopie hinterlassen – nicht den Verlust des Inhalts.
Aktueller Stand
Die erste Entwicklungsphase umfasst Quellenverwaltung, Bestandsaufnahme, Dateiidentität, exakte Dubletten, virtuelle Kategorien, Zielvorschau, sichere Dateioperationen und Wiederaufnahme nach Abbrüchen. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf praktischen Windows- und Hardwaretests. Bildähnlichkeit, OCR, Dokumentvergleich und weitere Analysefunktionen folgen erst danach.